Die Mondsichel

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Hintergrund

18. Jahrhundert : Die Aufklärung zwischen Faszination und Zweifel

 

Das sogenannte  Zedlersche Lexikon war mit 64 Bänden und 4  Supplementbänden die umfangreichste Enzyklopädie des 18. Jh. Der Brockhaus der Aufklärung, wenn man so will,  erschienen 1732-1754. 

Zu finden digitalisiert in der BSB

Zedlers Lexikon über die Wirkungen des Mondes:


Auszug aus Zedlers Lexikon

" Dem, bald im zunehmenden Lichte; bald ist er im ersten,
bald in dem letzten Viertel; bald ist er neu, bald
voll, wovon unter besondern Artickeln. Man schreibt
auch dem Monde einen starcken Einfluß in die Körper
auf unsere Erde zu. Bey manchen Kranckheiten spüre
man nach dem Neu- oder Voll-Mond eine merckliche
Veränderung.
Der Schein des Mondens verursache
eine Erkältung, und vermehre die Feuchtigkeit, daß
nemlich mit dem zunehmenden Monde die Kälte und
Feuchtigkeit zunehme, mit dem abnehmenden aber
beyde abnehmen. Hieraus will man allerhand Ver-
änderungen erklären, die in der Erfahrung gegründet
wären, z. B. daß Austern, Muscheln, Schnecken ec.
völliger wären im zu- als abnehmenden Mond; daß
Blumen, die man in vollem Mond versetze, voll wür-
den, daß das Holz im zunehmenden Mond mehr 
Feuchtigkeit hätte, als im abnehmenden u. daß, wie
das Sonnenlicht trocken und warm mache, also
mache das Monden-Licht feuchte, und vermehre die
Kälte, daß, wenn gleich das Mond-Licht nichts anders,
als das Sonnen-Licht sey, welches von ihm bloß zurück
geworffen werde, so könte es gleichwol einige Ver-
änderung im Mond leiden. Doch wird solcher Ein-
fluß von andern geleugnet. Man lese Wölffen in
den Gedancken von den Absichten der natürlichen
Dinge, p. 101 und Gerickens dilp. phylic de influxa
luna in corpus humanum, Halle 1724. So schreibt
man ihm auch die Ebbe und Flut zu.
Die Betrach-
tung des Monds giebt uns auch Anlaß die Weisheit
und Gültigkeit seines Schöpffers zu erkennen. Bud-
dens inchef. atheil. & superstic. cap s. § 4. pag. 352.
schreibt hievon also: eben dieses muß man von dem 
Mond sagen, daß derselbe unserer Erde sehr viel gutes
mittheile.
Er dienet zu rechter Einrichtung derer Zei-
ten, als ohne welcher die Gesellschaft der Menschen
in Unordnung gerathen würde, sehr viel: er vertreibet
den Verdruß langer Nächte, nutzet denen die zu Was-
ser oder Lande reisen, befördert den Zu- oder Abfluß
Des Meers, damit es nicht durch gar zu langes stille "
(Ende d. Seite)

Angelika Schießl hat sich die Mühe gemacht den Text abzutippen und mir zu schicken!
Sey es Ihr hertzlich gedancket!

  Stand: 3.4.2004

 

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